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by michel96.mh in cultural-heritage-history
Waldhufendorf in einer Quellmulde am Rande der Hormersdorf-Thumer Hochfläche mit der Besonderheit, dass die 7 ursprünglichen Gehöfte nicht in einer Reihe aufeineinaderfolgen. Fränkische Besiedlung im Anfang des 13 Jahrhunderts, vermutlich durch die Herrschaft Stollberg. Um 1250 Besitzübergang an das Kloster Grünhain. Schriftliche Ersterwähnung 1515 als Guntzelsdorff (Dorf eines Gonzo, Gunczel bzw. Günthers). Das 1 Gerichtssiegel (1685) zeigt eine Darstellung der römischen Götting Justitia, das heute verwendete Wappenbild einer von zwei Roggenähren umrahmten Haferähre, belegt die landwirtschaftliche Tradition des Dorfes. Im 16. Jahrhundert war Zwönitz als Teil des Grünhainer Amtes für das Gericht zuständig. Von 1539 bis etwa 1555 lässt sich auch die Zwönitzer Stadtkirche als Pfarrkirche nachweisen. Von da ab bis in die Gegentwart ist die Seelsorge der Hormersdorfe Kirche zugeordnet. Seit 1839 kehrt das Dorf zum Amt Stollberg zurück. Durch die Eingemeindung nach Hormserdorf im Jahr 1974 verliert Günsdorft seine